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Großbatteriespeicher: LichtBlick investiert 100 Millionen Euro
LichtBlick investiert 100 Mio. € in ersten Großbatteriespeicher: 100 MW Leistung für stabiles Netz. Inbetriebnahme 2027 in Röhrsdorf bei Chemnitz.

In Röhrsdorf bei Chemnitz entsteht seit Oktober 2025 ein wegweisendes Projekt für die deutsche Energiewende. LichtBlick baut seinen ersten Großbatteriespeicher und investiert dafür 100 Millionen Euro. Die Anlage mit 100 Megawatt Leistung und einer Speichertiefe von vier Stunden ist derzeit eines der größten Speicherprojekte im Netzgebiet des Verteilnetzbetreibers MITNETZ Strom. Die geplante Bauzeit beträgt 18 Monate.
84 Container für die Energiezukunft
Im Kern der Anlage werden 84 Batteriespeicher-Container des Technologiepartners Fluence verbaut. Jeder hat eine Kapazität von bis zu 5,6 Megawattstunden. „Mit unserem ersten Großbatteriespeicher leisten wir einen direkten Beitrag zur Netzstabilität“, so Dr. Enno Wolf, COO von LichtBlick.
Die Inbetriebnahme ist für das erste Quartal 2027 geplant. Für die Projektentwicklung war die Münchner Firma ENERGISTO eG verantwortlich, mit der LichtBlick 2024 das Joint Venture GigaCharge gegründet hat. Für die Stadt Chemnitz ist das Projekt ein wichtiger Schritt zur Erreichung ihrer Klimaneutralitätsziele bis 2040.
Großbatteriespeicher sind zentral für das Energiesystem der Zukunft, denn sie:
· ermöglichen die zeitliche Verschiebung von Erzeugung und Verbrauch.
· stabilisieren die Netzfrequenz.
· tragen zur Reduktion von Netzengpässen bei.
Darum boomen Großbatteriespeicher
Der Ausbau von Batteriespeichern in Deutschland nimmt rasant zu. Im Jahr 2024 wurden etwa 10.000 Anschlussanfragen für Großspeicher an die Netzbetreiber gestellt. Studien erwarten, dass die installierte Kapazität von Großbatteriespeichern in Deutschland bis 2030 etwa 57 Gigawattstunden beträgt. Bis 2050 werden über 270 Gigawattstunden prognostiziert. Quelle: Solarify.
Zwei Faktoren treiben diese Entwicklung voran. Erstens sinken die Batteriepreise kontinuierlich. Zweitens steigen die Preisschwankungen am Strommarkt durch den wachsenden Anteil erneuerbarer Energien. Das ermöglicht einen wirtschaftlichen Betrieb von Speichern.
Speicher machen die Energiewende möglich
Ohne ausreichende Speicherkapazitäten müssen Wind- und Solaranlagen bei Überproduktion abgeregelt werden. Wertvolle bereits gewonnene erneuerbare Energie geht dadurch verloren. Großbatteriespeicher verhindern diese Abregelung, denn an windreichen oder sonnigen Tagen speichern sie überschüssige Energie und stellen sie später zur Verfügung, wenn die Nachfrage höher ist oder weniger Energie eingespeist wird.
Für Geschäftskunden gut zu wissen
Für Unternehmen ergeben sich aus Großbatteriespeichern konkrete Vorteile:
· Die stabilere Versorgung ermöglicht eine verlässlichere Kalkulation der Energiekosten.
· Die höhere Netzstabilität reduziert das Risiko von Versorgungsunterbrechungen. Dies ist vor allem für energieintensive Betriebe relevant.
· Großbatteriespeicher tragen dazu bei, die Kosten für Redispatch-Maßnahmen (Eingriffe von Übertragungsnetzbetreibern, um Überlastung zu verhindern) zu senken. Diese Kosten werden nämlich über die Netzentgelte auf alle Stromkunden umgelegt. Je effizienter das System durch Speicher funktioniert, desto geringer fallen diese Zusatzkosten aus.
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Foto: LichtBlick
